Aktuelles 2021

Barbara_Kittelberger 3_quadrat.jpg

Barbara Kittelberger

Jüdisches Zentrum.jpg

Quelle: Andreas Gregor/ Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Charlotte Knobloch Foto.JPG

Dr. h.c. Charlotte Knobloch Quelle: offizielles Pressefoto

Foto 1_edited.jpg

Barbara Kittelberger

Team Ingolstadt.jpg

Das Leitungsteam in Ingolstadt: Hans-Joachim König, Brigitte König, Marianne Maubach

Holzschnitt.jpg

Titelholzschnitt des ersten gedruckten Protestschreibens der Argula von Grumbach gegen die Universität Ingolstadt.  (Foto: heiligenlexikon.de (Gemeinfrei)  oder CC By- NC – SA 4.0)

Alte Anatomie.jpg

Gartenansicht der Alten Anatomie (heute: Deutsches Medizinhistorisches Museum)

Foto: M. Maubach

Fleißner.JPG

Statuette der Marieluise Fleißer in der Theresienstraße. Foto: H.-J. König

Bild Bayern.jpg
Foto 1.jpg
JH_Titel_2020.jpg

Quelle des Lichts und die Zivilgesellschaft

 

Es ist der 16. September 2021, Jom Kippur in München. Es regnet in Strömen, und dem Aufruf „Wir beschützen unsere Synagoge“ sind nur wenige Menschen gefolgt, darunter Mitglieder eines Motorradklubs mit dem Namen Kuhle Wampe; Männer und Frauen jeden Alters. Vereinzelt sind Fahnen und Plakate zu sehen. Schweigend stehen sie gemeinsam mit den Polizistinnen und Polizisten, die tagtäglich die Synagoge und das Gemeindezentrum bewachen müssen. Ab und an öffnet sich für ein Gemeindeglied die Synagogentür.

Es ist schon dunkel. Jan Kucks blaue Neonschrift vor der Synagoge ist Teil einer Kunstaktion mit dem Titel Designwalk.Art und passt zu dieser schweigenden Atmosphäre. Überraschend ist der Inhalt der Neonschrift:

„Always reach beyond the light“

Was wollen und können wir als Freundeskreise in unseren Städten und Gemeinden für die Evangelische Akademie Tutzing und unsere Kirche erreichen? Mit diesen Fragestellungen habe ich Anfang 2021 mein Amt als Leiterin des Freundeskreises München angetreten. In meiner vorherigen beruflichen Tätigkeit als Stadtdekanin von München habe ich gelernt, mich in Strukturen und Systemen zu bewegen. Ich habe immer wieder erlebt, dass Kommunikation Kooperationen ermöglicht und der Blick über den eigenen Tellerrand zu gemeinsamen Aktionen führen kann. So können wir das Evangelium mit Leben füllen und glaubwürdige Zeugen sein.

Deshalb bin ich überzeugt, dass die Arbeit in den Freundeskreisen eine zivilgesellschaftliche Dimension beinhaltet und eng mit Fragen verbunden ist, wie:
Sind wir offen für das, was meinen nahen und fernen Nächsten, aber auch unsere Gesellschaft umtreibt?  Gemeinsam wollen wir nach Antworten auf immer komplexer werdende Fragen suchen.

Mischen wir uns ein, wo Rassismus und Hass Menschen ausgrenzt und verletzt oder tötet?  Es liegt an uns, ob sich eine Haltung der Resignation breit macht, und uns lähmt, nach kreativen und überraschenden Lösungen zu suchen.

Mit einer Kultur der Offenheit und Aufmerksamkeit sind wir unterwegs und wollen das unsere zu einem friedlichen Miteinander beitragen.

Ein zweites ist aber genauso wichtig:

Viele Männer und Frauen des Freundeskreises sind in den Ortgemeinden oder kirchlich- diakonischen Einrichtungen aktiv. Wie wird dieses ehrenamtliche Engagement ernstgenommen und wertgeschätzt? Vieles gelingt, weil Menschen mit Zeit und Liebe gemeindliche Aktionen im Quartier unterstützen und das Evangelium weitertragen durch das Wort und die Tat.  Wertschätzung beinhaltet auch Information über das, was Kirche als Institution bewegt und geplant werden muss. In München geschieht dies mit einem Vortrag von Christian Kopp, Regionalbischof von München und Oberbayern. So werden Frauen und Männer Botschaftern und Kundschaftern.
Zurück zur blauen Neonschrift „Always reach beyond the light“ (Greife immer über das Licht hinaus) am St.-Jakobs -Platz in München. So erinnert der in Berlin und München lebende Künstler Jan Kucks, an Platons Höhlengleichnis: "Man sieht häufig nur den Schein des Lichtes, aber nicht seine Quelle".

Als Christinnen und Christen haben wir die Freiheit und die Pflicht, Themen und Orte im eigenen Umfeld zu entdecken und die Quelle des Lichts zur Sprache zu bringen.

 

Barbara Kittelberger

Stadtdekanin i.R.

Leiterin des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing in München

 

 

Auftaktveranstaltung im Jüdischen Zentrum

Der Freundeskreis in München nimmt seine Arbeit unter neuer Leitung auf

Die Pandemie lässt Veranstaltungen nach langer Zeit und unter besonderen Auflagen wieder zu. Der Freundeskreis München war glücklich darüber, denn nicht nur die inneren Gespräche sondern auch die Kontaktpflege nach außen waren lange Zeit auf der Strecke geblieben. Die Leiterin des Freundeskreises Tutzing in München Barbara Kittelberger – seit Januar 2021 in diesem Amt - lud in ihrer ersten Veranstaltung am 07. Juli zum Wiedersehen in das Jüdische Zentrum am Münchner Jakobsplatz ein.

Die Synagogenführung mit Ellen Presser bot durchaus sehr Besonderes, z.B. einen seltenen Blick in den sonst verborgenen Thoraschrein. Dr. h.c. Charlotte Knobloch Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayerns begrüßte die Mitglieder des Freundeskreises im Hubert Burda-Saal – viele von ihnen nicht zum ersten Mal. Auch Barbara Kittelberger hat in ihrer Zeit als Stadtdekanin den erfolgreichen Dialog in dieser Stadt frühzeitig unterstützt. Inmitten des Jubiläums zur 1700 jährigen Geschichte des Judentums in Deutschland war eine Stimmung von Vertrautheit und Dankbarkeit schnell entfacht.

Seit der letzten Begegnung des Örtlichen Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing in München mit Charlotte Knobloch im Jahr 2012, sind Juden und Jüdinnen in Deutschland im Stadtzentrum zwar sichtbarer, aber nicht sicherer geworden. Charlotte Knobloch nahm die Veranstaltung zum Anlass für klare Worte. In Vortrag und Diskussion: Auch heute gäbe es keine Normalität. Die größte Herausforderung läge heute in der rechtsextremen Verrohung gegenüber der jüdischen Kultur und allem was Offenheit und Demokratie bedeutet. Die jüdische Gemeinschaft sei zum Marker der Demokratie geworden. Deshalb müsse die Jubiläumskampagne vor allem eines leisten: Große Gedanken in konkrete Projekte zu überführen, die die Wachheit des Einzelnen und die Klarheit der Politik noch verlässlicher erzeugen. Jeden Tag neu gelte es, in der Beziehung und Begegnung zu bleiben. Allen Menschen ihre Kultur und Freude zu lassen, sei ein Teil erfolgreichen Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen. „Den Möglichkeiten, voneinander zu lernen, sind insbesondere im Jubiläumsjahr wenig Grenzen gesetzt – nutzen wir sie doch!“, sagt Barbara Kittelberger. Eine Spende für Bildungs- und Begegnungsprojekte des Münchner Freundeskreises an die Kultusgemeinde wird im Herbst dieses Jahres überreicht.

 

Dr. Karin Bergmann, Mitglied im Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing in München

Zauberhaftes Ingolstadt: Der Bayerntag 2021

 

Seit fast 40 Jahren präsentiert der Freundeskreis beim „Bayerntag“ seinen Mitgliedern Bayerns schönste Städte mit ihren Besonderheiten und historischen Prägungen. Die örtlichen Freundeskreise sind Gastgeber und laden zu Kulturprogramm und Austausch ein. In diesem Jahr konnte der Bayerntag erstmals in der Geschichte des Freundeskreises nur online stattfinden – und dennoch war es ein gelungener und bereichernder Bayerntag, der großes Interesse für die gastgebende Stadt Ingolstadt weckte. Dass das gelang, ist vor allem dem klug gewählten und spannenden Vortragsprogramm des Ingolstädter Teams zu verdanken.  

 

 

„Den unvermuteten Zauber einer altbayerischen Stadt“ wollte der Bayerntag in Ingolstadt vermitteln und das einseitige Bild von Autostadt und Raffineriezentrum korrigieren. Dabei stand das gastgebende Team vor einer schwierigen Aufgabe: Die ursprüngliche Planung hatte vorgesehen, mit einem vielfältigen Besichtigungsprogramm die traditionsreiche Herzogsresidenz und den Sitz der ersten bayerischen Landesuniversität vorzustellen. Ingolstadt ist außerdem die Stadt der Gegenreformation und Geburtsstadt der Schriftstellerin Marieluise Fleißer. Und schließlich ist Ingolstadt nicht nur moderne, wirtschaftlich dynamische Stadt, sondern auch vielseitiges Kulturzentrum. Wie kann dieser „unvermutete Zauber einer altbayerischen Stadt“ virtuell an nur einem Nachmittag und ohne Besichtigungsprogramm vor Ort vermittelt werden?

Drei Vorträge lösten diesen Anspruch ein. Sie vermittelten exemplarisch weniger bekannte, aber unverzichtbar zur Stadt gehörende Besonderheiten Ingolstadts: der Historiker Prof. Dr. Hans-Joachim König sprach über die erste bayerische Landesuniversität nicht nur als Zentrum der Gegenreformation, die Medizinerin Dr. Marianne Maubach über die „Alte Anatomie“ und die Literaturwissenschaftlerin Dr. Brigitte König über die Schriftstellerin Marieluise Fleißer.

 

Seit dem Zeitalter der Reformation hatten Ingolstadt und seine Universität als Bollwerk des Katholizismus mit dem Theologen und Universitätsprofessor Johannes Eck als Mittelpunkt und Hauptakteur gegen Luther gegolten. Doch das ist nicht das ganze Bild. Dass die 1472 gegründete Universität – übrigens die Vorläuferin der LMU München – bis zu ihrem Umzug nach Landshut (1800) und dann nach München (1826) nicht nur katholische Theologen , sondern auch berühmte Historiker, Kartografen und Astronomen zu bieten hatte und wie aus dem intoleranten Umgang der Universität mit der neuen Lehre  eine durch ihre Protestschreiben anerkannte Reformatorin, Argula von Grumbach, erwuchs, und wie Ingolstadt erst seit dem Ende des 18. Jahrhunderts auch evangelisch wurde, diesen spannenden Prozess schilderte Hans-Joachim König anschaulich in seinem Vortrag.

 

Beim Vortrag der Medizinerin Marianne Maubach zur Geschichte der „Alten Anatomie“ wären wohl alle Zuhörenden am liebsten sofort nach Ingolstadt zur Besichtigung aufgebrochen. Der barocke, schlossartige Bau (Bild) war einst ein Universitätsinstitut, ausgestattet mit einem beeindruckenden Anatomiesaal mit barockem Deckenfresko. Seit 1973 birgt das Gebäude das Deutsche Medizinhistorische Museum und dokumentiert die Geschichte der Medizin von der Antike bis zur Gegenwart mit einer der größten medizinhistorischen Sammlung im deutschen Sprachraum. Marianne Maubach schilderte in ihrem Vortrag, wie die Universität sich im Zeitalter der Aufklärung den dogmatischen Fesseln zu entziehen versuchte und sich der Schwerpunkt von der theologischen zur medizinischen Fakultät verlagerte. Für diese wurde ab 1723 ein neues Fakultätsgebäude für die Experimente der Anatomen errichtet, eben jene „Alte Anatomie“. Auch ein botanischer Garten für Medizinheilkunde wurde angelegt.  

 

 

„Ihre Texte garantieren besondere Leseerlebnisse“, versprach Literaturwissenschaftlerin Brigitte König in ihrem Vortrag über die in Ingolstadt geborene Schriftstellerin Marieluise Fleißer. „Verachtet mir die Fleißer nicht!“ mahnte 1928 ein Berliner Kritiker nach der Uraufführung des Theaterstücks Pioniere in Ingolstadt, verfasst von der 1901 in Ingolstadt geborenen Schriftstellerin. Sie begann eine vielversprechende Karriere, wurde - auch auf Grund besonderer Lebensumstände – ausgebremst, in ihrer Heimatstadt angefeindet und nach dem Krieg zunächst ignoriert, bevor Ingolstadt und die Bundesrepublik den Wert ihrer Bürgerin erkannten und eine Wiedergutmachung starteten. Im Marieluise Fleißer-Museum, das in ihrem Elternhaus eingerichtet wurde, kann man die Lebensgeschichte der „Fleißerin“ und ihr literarisches Wirken nun nachvollziehen.

„Mit den Appetithappen Lust auf mehr zu machen“ war die Hoffnung des Ingolstädter Teams, als sie das Vortragsprogramm für diesen virtuellen Bayerntag konzipierten. Dass diese Hoffnung erfüllt wurde, beweisen die Reaktionen der Teilnehmenden: „Ganz herzlich wollen wir uns bei den drei Vortragenden bedanken. Sie haben unser großes Interesse für Ingolstadt geweckt.“ Und die begeisterten Zuhörenden versprachen, „nach dieser tollen Werbung“ alsbald nach Ingolstadt zu fahren.

Der Online-Bayerntag war ein Erfolg: auch unter erschwerten Bedingungen präsentierte er ideenreich und ansprechend die Besonderheiten und historischen Prägungen einer bayerischen Stadt. Und er war eine Werbung für den Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing, der auch in der Pandemie nicht unsichtbar ist, sondern unbeirrt weiter für Kultur, Bildung und Diskurs sorgt. In seiner Grußbotschaft zum Bayerntag hatte Akademiedirektor Udo Hahn die Mitglieder des Freundeskreises als „Botschafterinnen und Botschafter der Akademie“ bezeichnet. Trotz des erfolgreichen virtuellen Bayerntages will der Freundeskreis zukünftig dieser Aufgabe vorzugsweise wieder bei Präsenztreffen und in persönlichen Begegnungen nachkommen.

 

Brigitte Grande, 1.Vorsitzende des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing e.V.

Vorträge, Kanzelreden, Monatsbriefe und mehr

 

Trotz Corona und der Einstellung des Kulturbetriebs bleibt der Freundeskreis sichtbar. Die örtlichen Freundeskreise halten Kontakt zu ihren Mitgliedern, planen unbeirrt für die Zeit nach Corona und sind in den Medien präsent.

 

„Freundeskreis plant trotz Corona“ titelte die in Weiden/Oberpfalz erscheinende Tageszeitung „Der neue Tag“ im Januar dieses Jahres und bescheinigte dem dortigen Freundeskreis auch in der Coronapandemie „hinter den Kulissen weiter zu planen und weiterhin Impulse für das kulturelle Leben in Weiden durch Vortragsveranstaltungen zu Themen aus Politik und Wissenschaft zu liefern“ - so wie seit mehr als drei Jahrzehnten. 74 Veranstaltungen waren es alleine in den letzten zehn Jahren.

Weiter nördlich in Hof war in der Aprilausgabe des Monatsmagazin „Pro Hof“ über den Freundeskreis zu lesen, dass er „jedes Jahr ein vielfältiges und interessantes Programm zur Erwachsenenbildung“ organisiert, „viele Menschen erreichen und breit gestreute Themen“ anbieten möchte. Auch das Leitungsteam des Freundeskreises kommt im Magazin zu Wort: „Wir bemühen uns, den Geist der Akademie auch in diesem entlegenen Winkel Bayerns erlebbar werden zu lassen.“

Wenden wir uns nach Bayreuth. Dort wird in der Maiausgabe des „Bayreuther Kulturbriefes“ die Arbeit des Freundeskreises gewürdigt und ihm bescheinigt: „Das Programm heißt Bildung, aber keine trockene Wissensvermittlung“. Indem er Details aus dem zukünftigen Programmangebot verrät, vermittelt der Artikel den Leserinnen und Lesern Vorfreude auf die für die Zeit nach Corona geplanten Veranstaltungen.

 

Auch aus den Freundeskreisen in Aschaffenburg, Augsburg, Grünwald, Herrsching, Ingolstadt, Kaufbeuren, Kulmbach Landshut, München, Nördlingen, Starnberg und Tutzing gibt es Positives und Ermutigendes zu vermelden. Es kann von „Kanzelreden“ in Gottesdiensten   berichtet werden oder es werden „Sonntagsvorlesungen“ in der Kirche angeboten. Es werden berührende Monatsbriefe voll literarischer Ermutigungen an die Mitglieder verschickt, über Rundbriefe der Kontakt untereinander gehalten oder Streaming-Angebote organisiert.

All diese Aktivitäten künden vom ungebrochenen Engagement des Freundeskreises – trotz Corona. Man ist gewillt, diesen schwierigen Zeiten die Stirn zu bieten! Der Freundeskreis ist und bleibt damit ein verlässlicher Freund der Evangelischen Akademie Tutzing und eine Unterstützung, auf die die Akademie bauen kann. Den einfallsreichen Leitungsteams in den örtlichen Freundeskreisen und den treuen Mitgliedern, die das ermöglichen, ist für ihr unentwegtes Engagement herzlichst zu danken!   

 

Brigitte Grande, Vorsitzende des Gesamt-Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing e.V.

 

 

 

 

„Viele ermutigende Signale“

 

Gleich drei Besonderheiten wies die Mitgliederversammlung des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing e.V. am 23. April auf: Erstmals fand sie wegen der Corona-Pandemie digital statt. Da sie 2020 coronabedingt ausfiel, stand die Beschlussfassung zweier Jahresrechnungen – 2019 und 2020 – an. Die kurzfristig erkrankte Vorsitzende, Brigitte Grande M.A., musste sich durch den 2. Vorsitzenden, Akademiedirektor Udo Hahn, vertreten lassen, der diese Funktion kraft Amtes innehat. Und es war die erste Mitgliederversammlung der neuen Leiterin der Geschäftsstelle des Freundeskreises. Maria Kißlinger hatte zum 1. April die Nachfolge von Daniela Laußer angetreten. Unterstützt von Akademie-Mitarbeiterin Sophie Peikert (Technik) sowie den Vorstandsmitgliedern Dr. Karin Bergmann (Schatzmeisterin) und Gerd Thomae (Schriftführer) verlief alles – wie gewohnt – in geordneten Bahnen.

 

In ihrem von Udo Hahn verlesenen Bericht, wies die Vorsitzende darauf hin, dass die Pandemie auch die Arbeit des Freundeskreises praktisch zum Erliegen gebracht hat. „Dennoch gab und gibt es nach diesen ungewöhnlichen Monaten des gesellschaftlichen Lockdowns viele ermutigende Signale aus unserem Freundeskreis und beherztes Agieren in den örtlichen Freundeskreisen“, so Brigitte Grande. Manches habe stattfinden können, etwa die Kanzelreden mit der Schriftstellerin und Regisseurin Doris Dörrie am Weltfrauentag am 8. März 2020

und mit der Präsidentin des NS-Dokumentationszentrums München, Dr. Mirjam Zadoff am 11. Oktober. Auch die Leitungsteams der örtlichen Freundeskreise konnten sich im Oktober zu ihrer Herbstkonferenz live treffen und gemeinsam mit dem Freundeskreis in Hof dessen 40-jähriges Jubiläum feiern. Vorstand und Konvent tagten hingegen online. In den Videokonferenzen habe alles beraten und entschieden werden können, was nötig gewesen sei, um die Arbeit gut weiterzuführen. Alle Beschlüsse seien einstimmig erfolgt. Für das vertrauensvolle Miteinander zeigte sich Brigitte Grande „sehr dankbar“.

 

Auch die Leitungsteams der örtlichen Freundeskreise haben per Zoom getagt. Und auch hier sei „viel Gutes und Ermutigendes“ zu berichten. Die Teams vor Ort seien vorbereitet, umgehend wieder zu Veranstaltungen einzuladen, sobald das möglich sein werde. „Die Programme liegen fertig in den Schubladen, die Organisatoren stehen in den Startlöchern!“ Außerdem gebe es in den örtlichen Freundeskreisen ideenreiche Aktionen, den Kontakt zu den Mitgliedern vor Ort zu halten: etwa durch Briefe, angereichert mit Mut machender Literatur, durch Telefonate oder durch Gottesdienste mit begleitendem Vortrag. „Wir leben noch“ und „wir machen weiter“ – so lasse sich die Stimmung in den örtlichen Freundeskreisen zusammenfassen.  

 

Brigitte Grande erinnerte in ihrem Bericht auch an das Jahresheft, das im Coronajahr mehr denn je ein Signal sein wollte, dass der Freundeskreis unbeirrt seinen Auftrag erfülle: Information anzubieten und Meinungsbildung auf Basis von Expertise ermöglichen, mit Kunst und Kultur Freude spenden und zum gesellschaftlichen Engagement einladen – und an der Seite der Akademie aktive, kritische Zivilgesellschaft zu sein.

 

Zusammen mit den aktuell fast 1.100 Mitgliedern gehe es darum, „engagiert und überzeugt unsere Bildungsarbeit fortsetzen, mit Freude an Kunst und Kultur, mit Interesse an Themen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Kultur und Kirche, mit Verantwortungsbereitschaft für die Zukunft unserer Gesellschaft und dieses Landes, an der Seite dieser großartigen Bildungseinrichtung Evangelische Akademie Tutzing und in Freundschaft untereinander“.

 

Udo Hahn wies in seinem Bericht darauf hin, dass die Akademie auch in der Pandemie ihren Bildungsauftrag erfülle. Mit den digitalen Angeboten erreiche man sogar deutlich mehr Menschen. Dennoch hofft der Akademiedirektor, bald wieder in den Präsenzbetrieb zurückzukehren. Die persönliche Begegnung biete in den Bildungsprozessen einen entscheidenden Mehrwert. Digitale Angebote würden aber in jedem Fall beibehalten. Und noch eine gute Nachricht hatte der Akademiedirektor: Auch 2020 habe der Betrieb einen ausgeglichenen Haushalt erwirtschaftet. Realisiert werden konnte dies durch einen strikten Sparkurs, die Möglichkeit, Kurzarbeitergeld für Mitarbeitende zu erhalten sowie durch coronabedingte Fördermittel des Bundes sowie des Freistaats Bayern. „Wir blicken mit vorsichtigem Optimismus in Zukunft“, so Hahn. Der Auftrag der Akademie sei wichtiger denn je. Zudem habe die Kirche selbst Bildung priorisiert. „Wir gestalten die Kirche und Gesellschaft der Zukunft mit“, ist der Akademiedirektor überzeugt.

 

Prof. Dr. Hans-Joachim König, zwischen 2006 und 2014 Vorsitzender des Freundeskreises, würdigte am Ende der Vollversammlung die Arbeit seiner Nachfolgerin und der Akademie – und sprach, wie der Online-Beifall zeigte, für die gesamte Mitgliederversammlung. Diese beschloss zuvor die beiden Jahresrechnungen 2019 und 2020 sowie den Haushaltsplan für 2021. Einstimmig fiel auch das Votum für die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge aus. Die letzte Anpassung hatte es im Herbst 2001 im Zuge der Währungsumstellung auf den Euro gegeben.

 

Gerda Baumann

Personalwechsel im “Dachstübchen”:

 

Im Dachgeschoss des Kavaliersbaus von Schloss Tutzing befindet sich die Geschäftsstelle des Freundeskreises. Die Vereinsmitglieder nennen sie liebevoll “das Dachstübchen”. In den vergangenen sechs Jahren war hier der Arbeitsplatz von Daniela Laußer. Als Geschäftsführerin kümmerte sie sich um die etwa 1100 Mitglieder, um Finanzen, Veranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit des Freundeskreises. Zum 1. April übergibt sie die Geschäfte an ihre Nachfolgerin Maria Kißlinger.

Dieser Job hat Abwechslungs-Garantie: Die Geschäftsführerin des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing organisiert Veranstaltungen, Tagungen und Koordinierungstreffen, ist zuständig für das Rechnungswesen des Vereins, gestaltet Werbematerialien und begleitet die Öffentlichkeitsarbeit. Sie koordiniert die Planung und Durchführung von Studienreisen und ist Ansprechpartnerin für die Anfragen und Wünsche der etwa 1100 Mitglieder, die in ganz Bayern zuhause sind. Die Geschäftsführerin des Freundeskreises begleitet und unterstützt die zahlreichen Aktivitäten des Vereins.

Zum 1. April übernimmt eine neue Geschäftsführung den Freundeskreis: Maria Kißlinger. Die gelernte Bankkauffrau und Bankfachwirtin bringt nicht nur viel Berufserfahrung im Rechnungswesen mit, sondern auch in Büroorganisation und Veranstaltungsplanung. Maria Kißlinger lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Pähl und ist dort Vorstandsmitglied im Förderverein der Grundschule. Sie ist begeistert von der Bildungsarbeit der Evangelischen Akademie Tutzing und freut sich deshalb auf ihr neues abwechslungsreiches Aufgabengebiet beim Freundeskreis – beste Voraussetzungen für die neue Aufgabe! Wir freuen uns, in Maria Kißlinger eine neue kompetente Geschäftsführerin gefunden zu haben und wünschen Ihr von Herzen viel Erfolg!

Maria Kißlinger folgt auf Daniela Laußer, die seit März 2015 als Geschäftsführerin des Freundeskreises gewirkt hatte. Als diplomierte Werbe- und Messegestalterin hatte sie bei Verlagen und Eventagenturen, für mittelständische Unternehmen und für Kulturvereine gearbeitet und brachte viel Berufserfahrung als Bildredakteurin, Grafikerin und im Marketing ins “Dachstübchen”. In ihrer Zeit als Geschäftsführerin erhielten sämtliche Werbematerialien des Freundeskreises, die Homepage, die Reiseflyer und Veranstaltungseinladungen ein neues, einladendes Outfit. Auch für das Jahresheft kreierte sie mit immenser Gestaltungsfreude und imponierendem Engagement ein neues ansprechendes Layout.

Große Gestaltungsfreude, außerordentliches Engagement und viel Eigeninitiative zeichneten ihre gesamte Arbeitsweise aus. Die Freundeskreisaktivitäten der vergangenen sechs Jahre profitierten davon – und wir danken ihr dafür sehr! Für ihre neue Aufgabe, als Geschäftsführerin im Haus der Bürger und Vereine Pöcking, dem Kulturzentrum “Beccult”, wünschen wir Daniela Laußer von Herzen alles Gute, viel Freude und Erfolg!

Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing ist ein bayernweit agierendes “Bildungsunternehmen”. 15 örtliche Dependenzen in bayerischen Kommunen betreiben aktive Bildungsarbeit indem sie als “kleine Akademien vor Ort” zu Vorträgen und Diskussionsabenden, zu Kunst und Kultur, zu Exkursionen und Debatten einladen und so die Bildungsidee der Evangelischen Akademie in jeden Winkel des Freistaats tragen. Mehrmals im Jahr lädt der Freundeskreis seine Mitglieder zu zentralen Veranstaltungen ein: zur Jahrestagung im Schloss Tutzing, zum Bayerntag, zu Studienreisen oder Koordinierungstreffen.

Brigitte Grande, Vorsitzende des Gesamt-Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing e.V.

“Ein kräftiges Zeichen der Gemeinschaft”
 

Barbara Kittelberger, die frühere Münchner Stadtdekanin, hat zum 1. Januar die Leitung der Münchner Dependance des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing übernommen. Im Interview erzählt sie, was an dieser neuen Aufgabe reizt – und was sie bewegen möchte.

Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing in München hat eine neue Leitung: Münchens ehemalige Stadtdekanin Barbara Kittelberger. Zum 1. Januar 2021 übernahm sie die Leitung von Dr. Karin Bergmann, die diesen Freundeskreis seit 2012 engagiert und erfolgreich geleitet hatte. Der Freundeskreis in München ist einer der ältesten örtlichen Dependancen des bayernweit agierenden Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing, im vergangenen Jahr feierte er sein 70-jähriges ununterbrochenes Bestehen. Er ist außerdem mit 260 Mitgliedern der größte örtliche Freundeskreis. Was Barbara Kittelberger bewegt, sich dieser Aufgabe zu stellen, lesen Sie in diesem Interview.

Evangelische Akademie Tutzing: Frau Kittelberger, wir gratulieren Ihnen zu Ihrer neuen Aufgabe! Sie haben das größte Dekanat der bayerischen Landeskirche geleitet, nun leiten Sie den größten der örtlichen Freundeskreise der Evangelischen Akademie Tutzing. Lieben Sie Herausforderungen?

Barbara Kittelberger: Es ist eine ehrenvolle Aufgabe den Freundeskreis in München von Frau Bergmann, der langjährigen Leiterin, zu übernehmen. Ich freue mich riesig auf diese verantwortungsvolle Herausforderung, in der Fülle der südbayerischen Bildungsangebote den Freundeskreis zu platzieren. Es geht mir dabei einerseits um den Brückenschlag zu den evangelischen Gemeinden und Einrichtungen in München, und andererseits um Präsenz im zivilgesellschaftlichen Dialog und Miteinander.
 

Was verbindet Sie mit dem Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing?

Die Evangelische Akademie Tutzing ist für mich seit meiner Studienzeit ein Kleinod der Bayerischen Landeskirche. Das 70- jährige Jubiläum des Münchner Freundeskreises eröffnete mir die Möglichkeit, die Arbeit des Freundeskreises kennen und schätzen zu lernen. Dabei spielen nicht nur anspruchsvolle Veranstaltungen eine wichtige Rolle, sondern auch die Gemeinschaft derer, die gleiche Interessen und Ziele haben. Mit großer Freude habe ich festgestellt, dass die Mitgliedschaft an den Konfessionsgrenzen – ja, sogar an den Religionsgrenzen – nicht Halt macht.
 

Was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe?

Ich freue mich auf ein Miteinander der verschiedenen Partner in der evangelischen Kirche der Region München. So wie ich in meiner Tätigkeit als Stadtdekanin Themen setzen und das gesellschaftliche Leben mitgestalten konnte, soll der Freundeskreis mit evangelischem (Selbst-)Bewusstsein im Konzert der Bildungsangebote seinen Platz einnehmen.

Es ist mir ein großes Anliegen, Menschen mit ähnlichen Fragen, Gedanken und Zielen zusammenzubringen. So kann ein kräftiges Zeichen der Gemeinschaft nach innen und außen gesetzt werden.
 

Wie kann man sich Ihre Arbeit vorstellen?

Da ich den Münchner Freundeskreis nicht kannte, ist es mir wichtig, mit Menschen, die schon lange dabei sind, den Austausch zu pflegen. Dazu habe ich mir einen kleinen Beraterkreis zusammengestellt. Gemeinsam werden wir uns über Ziele und Ideen austauschen, und die Wünsche der Mitglieder des Freundeskreises besser kennenlernen. Bis zu vier Veranstaltungen im Jahr sind geplant.

Darüber hinaus möchte ich einen engen Austausch mit evangelischen Einrichtungen, wie der Stadtakademie, dem spirituellen Zentrum oder der Diakonie, pflegen. Gegenseitige Einladungen und gemeinsame Veranstaltungen könnten daraus entstehen.

Wie kann Kirche zur zivilgesellschaftlichen Entwicklung und Förderung des bürgerlichen Engagements beitragen? Und wo sehen Sie dabei den Platz des Freundeskreises der Evangelischen Akademie?

In Anlehnung an Dietrich Bonhoeffers Satz „Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist“ bin ich überzeugt, dass den Kirchen – aber auch jeder und jedem Einzelnen – eine besondere Aufgabe zukommt. Wir sind Kundschafterinnen und Botschafter für ein friedliches Zusammenleben in Freiheit und gegenseitiger Wertschätzung. Unsere Stimme ist im gesellschaftlichen Diskurs notwendig und gefordert. Vorträge, Diskussionen und andere Bildungsangebote bieten die notwendigen Informationen und Kontakte. Ich kann mir auch vorstellen, dass wir öffentlich auftreten, wenn es darum geht, Stellung zu beziehen gegen Rassismus, Antisemitismus und Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

 

Welche Themen sind es, zu denen Sie Veranstaltungen machen möchten, sobald es wieder möglich sein wird?

Ich greife für das laufende Jahr zwei Ideen heraus:

Unser kirchlicher und gesellschaftlicher Umgang mit Corona. Geplant ist eine dazu eine Veranstaltung mit Regionalbischof Christian Kopp. Die gesellschaftlichen Auswirkungen möchte ich zusätzlich gerne mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Zivilgesellschaft beleuchten.

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland ist für mich ein wunderbares und ermutigendes Jubiläum, dem ich gerne Aufmerksamkeit schenken möchte.

Darüber würde ich gerne Themen im Umfeld von Spiritualität und Diakonie, aber auch aus dem Gesundheitswesen und der Medizinethik aufgreifen.
 

Was möchten Sie den Mitgliedern des Freundeskreises gerne auf diesem Wege mitteilen?

Ich freue mich sehr auf echte Begegnungen, den Austausch und das Miteinander als Freundinnen und Freunde der evangelischen Akademie Tutzing.

Wir sind darauf angewiesen, Beziehung zu halten und aufeinander zu achten und miteinander zu feiern. Das soll bei allen Themen und Außenkontakten nicht zu kurz kommen.

Ich möchte alle Mitglieder einladen, sich mit Anregungen und Ideen hinsichtlich der Programmgestaltung an mich zu wenden. Nur gemeinsam können wir ein attraktiver und einladender Freundeskreis sein.

Und noch eine persönliche Frage: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Für die nahe Zukunft wünsche ich mir, dass die Corona Pandemie abebbt und wir einander begegnen und miteinander reden können. Ich hoffe sehr, dass Veranstaltungen wieder verlässlich planbar sind und wir in einen regen Austausch kommen.

Es ist mir wichtig, auf allen Ebenen neue Frauen und Männer für den Freundeskreis zu interessieren. Denn ich bin sicher, es braucht Orte des zweckfreien Dialogs wie die Akademie Tutzing und Menschen, die mit Leidenschaft und Augenmaß das Ihre dazu beitragen, dass christliche Werte – auch im Diskurs – weitergegeben werden.
 

Das Gespräch führte Dorothea Grass

 

 

 

 

 

 

Echte Leidenschaft in virtuellen Zeiten:

Freundeskreis-Jahresheft 2020/2021 erschienen

 

Es sind herausfordernden Zeiten, in denen es aber zum Glück gute Beispiele gibt, wie mit der Krise umgegangen wird – diese Auffassung vertritt Oberkirchenrat Stefan Blumtritt in seinem Grußwort im soeben erschienenen Jahresheft 2020/2021 des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing: „Jeder sollte seine Möglichkeiten an je seinem Ort nutzen. Gerade auch die Freundeskreise der Evangelischen Akademie Tutzing sind gut vernetzt und können so in die Gesellschaft hinein strahlen. Genau das brauchen wir!“

 

Das aktuelle Jahresheft belegt, wie der Freundeskreis der Akademie auch im Jahr der Corona-Pandemie vernetzt blieb – als Mitglieder untereinander, mit der Evangelischen Akademie Tutzing und mit der Gesellschaft. Auf 120 Seiten informiert das Studienleiterteam, wie die Akademie trotz Lockdown unbeirrt ihrem Bildungsauftrag nachkommt. Die Leitungsteams der örtlichen Freundeskreise berichten in Interviews, wie es bayernweit in den Freundeskreisen mit dem gesellschaftlichen Engagement weitergehen soll. Wie nötig das weiterhin gebraucht wird, unterstreicht eine bemerkenswerte Kanzelrede der Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München, die im Wortlaut nachzulesen ist. Wie das Gesicht unserer Gesellschaft nach Corona aussehen wird, dazu sind im Jahresheft aktuelle Forschungsergebnisse des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) ebenso zu finden wie die Einschätzung des bayerischen Landesnetzwerkes für Gesellschaftliches Engagement (LBE). Das Netzwerk STADTART wird vorgestellt, das ebenso wie der Freundeskreis der Evangelische Akademie Tutzing bayernweit kulturellen Mehrwert schafft.  Und weil Schloss Tutzing ein inspirierender Ort bleiben wird, informiert das Heft auch über besondere Kunstschätze im Schloss und einen außergewöhnlichen früheren Schlossbesitzer.

 

Das Jahresheft 2020/2021 möchte alle Mitglieder des Freundeskreises darin bestärken, sich an der Seite der Akademie weiterhin sichtbar und hörbar um den Zustand der Gesellschaft zu kümmern. Die Vorsitzende des Freundeskreises, Brigitte Grande, sagt dazu: „Die Zeiten mögen virtuell sein, die Leidenschaft für den Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing bleibt echt.“

 

Wer mehr über die Bildungsarbeit der Evangelischen Akademie Tutzing und ihres Freundeskreises wissen möchte, kann das neue Jahresheft kostenlos anfordern in der Geschäftsstelle des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing, Schloss-Straße 2+4, Tel.: 08158/251-130, kontakt@freundeskreis-ev-akademie-tutzing.de.